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> <channel><title>House-Tiere              -d(~_~)b- &#187; DNA</title> <atom:link href="http://house-tiere.de/tag/dna/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://house-tiere.de</link> <description>.. was auch immer das heißen mag.</description> <lastBuildDate>Sun, 05 Jun 2011 15:49:42 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.1.3</generator> <item><title>6 kg Cannabis und DNA-Probe</title><link>http://house-tiere.de/privat/6-kg-cannabis-und-dna-probe/</link> <comments>http://house-tiere.de/privat/6-kg-cannabis-und-dna-probe/#comments</comments> <pubDate>Tue, 24 Mar 2009 07:37:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Woody</dc:creator> <category><![CDATA[Privat]]></category> <category><![CDATA[Alltag]]></category> <category><![CDATA[DNA]]></category> <category><![CDATA[Drogen]]></category> <category><![CDATA[Schweden]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://house-tiere.de/?p=113</guid> <description><![CDATA[Mein Bruder ist ja mal wieder für ein paar Tage nach Schweden um ein bißchen auszuspannen. Für ein paar Fragezeichen sorgten die sms die er mir letzte Woche geschickt hat, er wäre nach &#8220;DNA-Probe und so&#8230;&#8221; endlich in Schweden angekommen und es hätte was mit 6 kg Cannabis zu tun. Nachdem ich noch ein bißchen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mein Bruder ist ja mal wieder für ein paar Tage nach Schweden um ein bißchen auszuspannen. Für ein paar Fragezeichen sorgten die sms die er mir letzte Woche geschickt hat, er wäre nach &#8220;DNA-Probe und so&#8230;&#8221; endlich in Schweden angekommen und es hätte was mit 6 kg Cannabis zu tun. Nachdem ich noch ein bißchen nachgehakt habe, kam jetzt endlich mal ne email, die so ein bißchen Licht in das ganze bringt:</p><blockquote><address><span
id="more-113"></span><span
style="color: #000000;">Wie du ja weisst, bin ich mit dem Bus nach Stockholm gefahren. In Dortmund bin ich zugestiegen, zusammen mit einem Türken, dessen Schwägerin vorschlug, dass wir auf einander ein wenig Acht geben, weil er nur türkisch, NUR, spricht. kein Deutsch, kein Englisch, nix anderes. In Hamburg mussten wir nochmal umsteigen, und schliesslich sind wir mit der ersten Fähre in dänische Inland übergesetzt, und haben mit der zweiten Fähre Dänemark verlassen. Allerdings waren wir dann offiziell noch nicht in Schweden. Denn als wir von der Fähre kamen, entschied sich der Zoll dazu, uns (ich vermute nach Stichprobe) in eine Garage zu lotsen, wo wir dann jeder mit unserem Gepäck aufgereiht standen, damit wir kontrolliert werden können. Und ich hab die ganze Zeit überlegt: zwei Flaschen Hochprozentiges, darf ich das überhaupt?? Tatsächlich wollten die den Inhalt meiner Tasche gar nicht sehen. Und dann fing das warten an. Wir saßen und saßen und warteten. Nach bestimmt zwei Stunden und länger nachdem wir abgefangen wurden habe ich mal gefragt, was sie denn noch mit uns vorhatten, hab mich fünf Minuten zufrieden gestellt wieder hingesetzt, um dann mit der Frage, wie lange das denn alles noch dauere, wieder zu den Beamten zu gehen. Sie hatten mir das persönliche Verhör jedes einzelnen angekündigt, wie lange das aber dauern würde, wussten sie auch nicht. Tja, lange, das verrate ich jetzt schon, denn es wurde einer nach dem anderen befragt, wobei sie, wie ich gesehen hatte, mindestens drei Verhörräume haben.</span></address> <address><span
style="color: #000000;"> Eine Frage ist mir gar nicht gekommen, denn ich habe die ganze Prozedur für eine unnötig übertriebene Umsetzung dessen gehalten, was der schwedische Zoll für eine gewissenhafte Kontrolle hält. Das Warum aber hatte einen anderen Hintergrund, wie mir dann irgendwann unser Busfahrer verriet. Eine Tasche ist bei der ersten Kontrolle im Gepäckraum des Busses übrig geblieben, zu der sich auch niemand äussern konnte oder wollte. Als die Tasche anfangs rumgezeigt wurde und die Leute gefragt wurden, wem sie gehöre, kam mir gar nicht in den Sinn, dass da 6 kg Cannabis drin sein könnten. Mit recht darf man mich wohl blauäugig nennen. Was auf diese Erkenntnis folgte war ein für mich ziemlich entspanntes Verhör und eine DNA-Probe, langes Warten darauf, dass alle anderen verhört wurden, bzw. verhört werden konnten, denn es mussten auch noch einige Dolmetscher eingeladen werden. Ich weise nochmal auf meinen türkischen Kumpel hin, Nihat. Ja, und die ganze Zeit habe ich wieder an Nihat denken müssen, ihm etwas vermittelnd, oder beim Versuch, zu verstehen, was er mir mitteilen möchte. Zum Glück hatte er irgendwann einen deutschtürkischen Freund am Telefon, das war hilfreich. Wie sich später herausstellte, arbeitet Nihat beim türkischen CNN, ich hab nun seine Email-Adresse. Auch wenn ich nicht wüsste, was ich ihm schreiben könnte, ich kann ja kein türkisch.</span></address> <address><span
style="color: #000000;"> Was nicht aufgeklärt wurde waren die Besitzverhältnisse der 6 kg Cannabis. Man kann vermuten, dass jemand die Tasche einfach reingestellt hat ohne mitzufahren, so dass er oder jemand anders das Zeug in Stockholm einfach aus dem Bus nehmen kann.</span></address> <address><span
style="color: #000000;"> Als ich dann schließlich in Stockholm angekommen war (die Fahrt hat übrigens dann fünf bis sechs Stunden länger gedauert, also fast 24h) und Nihat einem türkischen Taxifahrer anvertraut hatte, war ich ziemlich glücklich. Versteh mich nicht falsch. Nicht einfach nur glücklich, dass die Höllenfahrt vorbei war, die ich gar nicht tatsächlich als solche wahr genommen habe, auch wenn sie lang und anstrengend war. Sondern mehr, dass ich sie gut überstanden habe und die Dinge die ganze Zeit bei einem ausgeglichenen Gemüt angegangen bin. Und vielleicht auch glücklich dank durch Übermüdung ausgeschüttete Glückshormone. Achja, es gab viele Gründe, glücklich zu sein.</span></address></blockquote><p>Warum er aber eine DNA-Probe abgeben musste, is mir aber immer noch unklar <img
src='http://house-tiere.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://house-tiere.de/privat/6-kg-cannabis-und-dna-probe/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Cologne Spring Meeting 2009: The Variable Genome</title><link>http://house-tiere.de/bioinformatik/cologne-spring-meeting-2009-the-variable-genome/</link> <comments>http://house-tiere.de/bioinformatik/cologne-spring-meeting-2009-the-variable-genome/#comments</comments> <pubDate>Sat, 21 Mar 2009 20:02:11 +0000</pubDate> <dc:creator>Woody</dc:creator> <category><![CDATA[Bioinformatik]]></category> <category><![CDATA[DNA]]></category> <category><![CDATA[Genom]]></category> <category><![CDATA[Konferenz]]></category> <category><![CDATA[Linux]]></category> <category><![CDATA[Neandertaler]]></category> <category><![CDATA[Sequenzierung]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://house-tiere.de/?p=71</guid> <description><![CDATA[Ja, letzte Woche, vom 18. bis 20. März, war mal wieder das alljährliche Cologne Spring Meeting &#8211; und ich war auch da, zumindest am Mittwoch. Thema dieses Jahr war The Variable Genome. Dieses Jahr stehen die Themen natürlich auch unter dem Schatten des Darwin-Jahres. Aufgefallen bei den Vorträgen ist mir vor allem, dass fast alle [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ja, letzte Woche, vom 18. bis 20. März, war mal wieder das alljährliche <a
href="http://www.genetik.uni-koeln.de/spring2009/">Cologne Spring Meeting</a> &#8211; und ich war auch da, zumindest am Mittwoch. Thema dieses Jahr war The Variable Genome. Dieses Jahr stehen die Themen natürlich auch unter dem Schatten des Darwin-Jahres. Aufgefallen bei den Vorträgen ist mir vor allem, dass fast alle mittlerweile mit <a
href="http://en.wikipedia.org/wiki/454_Sequencing">454-Sequencing</a> arbeiten. Mittwochs gings dann um The Impact of New Technologies in Genomics.</p><p><span
id="more-71"></span>Zunächst hat <a
href="http://www.sanger.ac.uk/Teams/faculty/durbin/">Dr. Richard Durbin</a>, ein ziemlich bekannter Bioinformatiker vom Trust Sanger Institute, einen Vortrag über &#8220;Studying human genetic variation by whole genome sequencing&#8221; gehalten. Dabei gings vor allem um das <a
href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_1000_Genomes_Project">1000 Genomes Project</a>,  2009 sollen hier bereits 3 Populationen je 400 Menschen sequenziert worden sein. Besonders interessant, dass man anhand der genetischen Information (es wurde vor allem die Variation betrachtet, SNPs, das Finden einer korrekten Sequenz stand nicht im Mittelpunkt) und einen Hidden Markov Models Wanderungsbewegungen und Falschenhälse der Vergangenheit identifizieren kann.</p><p>Dann hat noch Adrian Briggs in Vertretung für Sven Pääbo, vom Max Planck Institut für evolutionäre Anthropologie, einen sehr interessanten Vortrag &#8220;A Neadertal perspective on human origins&#8221; gehalten. Hier wurde aus verschiedenen Neadertaler-Knochen Proben entnommen und nach aufwändigen Reinigungs-, Filter- und Rekonstruktionsprozessen stark fragmentierte DNA gewonnen, die man tatsächlich noch sequenzieren konnte.</p><p>Am spannendsten fand ich persönlich den Vortrag von Stephan C. Schuster, von der Pennsylvania University, &#8220;Genomics of extinct und endangered species&#8221;. Zunächst wurden hier eine ausgestorbene Tierarten sequenziert, <a
href="http://www.thylacine.psu.edu/">Tylacine</a>, <a
href="http://www.mammoth.psu.edu/">Mammuts</a>, Whooly Rhino und Moa. Realsiert wurde das ganze über Haare, Horn und /oder  Hufe, die man aus Museen bekam. Es konnte z.B. festgestellt werden, dass es wohl zwei Unterarten von Mammuts gab, die sich morphologisch wohl nicht trennen ließen. Zuletzt wurde dann noch das <a
href="http://www.tassiedevil.com.au/research.html">Tasmanian Devil Sequencing Project</a> vorgestellt. Die vom Aussterben bedrohten Tasmanischen Teufel leiden unter der bislang mysteriösen <a
href="http://en.wikipedia.org/wiki/Devil_facial_tumour_disease">Devil facial tumour disease</a>, deren Ursachen lange Zeit unbekannt und umstritten waren. Die Population wurde in den letzten Jahren dadurch beträchtlich dezimiert. DFTD ist nach neusten Erkenntnissen eine übertragbare, parasitäre Krebserkrankung, was eine Seltenheit gibt, denn es gibt daneben nur noch einen anderen bekannten übertragbaren Krebs. Die Ergebnisse der Sequenzierung legen laut Schuster nahe, dass die Ursache für die rasche Verbreitung ein Mangel an genetischer Diversität ist, der die Tiere anfällig macht. Außerdem fanden sie Subpopulationen, die eine höhere Diversität aufweisen und gegen DFTD eine gewisse Resistenz aufweisen. Demnach seien die Chancen gut, dass DFTD nicht alle Tasmanischen Teufel befallen wird und ein Fortbestand der Art möglich ist. Außerdem wurde die Vermutung geäußert dass es sich hierbei um eine natürliche Populationsschwankung handeln könnte, die in einer bestimmten Frequenz auftritt.</p><div
id="attachment_73" class="wp-caption alignright" style="width: 206px"><img
class="size-medium wp-image-73" title="750px-tuz-logosvg" src="http://house-tiere.de/wp-content/uploads/750px-tuz-logosvg-300x240.png" alt="Tuz, im nächsten Linux Kernel löst er einmalig den Pinguin ab." width="196" height="156" /><p
class="wp-caption-text">Tuz - Im nächsten Linux Kernel löst er einmalig den Pinguin ab.</p></div><p>Nebenbei will auch Linus Torvalds auf das Schicksal der Tasmanischen Teufel aufmerksam machen, so soll im Linux Kernel 2.6.29 der Tasmanische Teufel unter den Namen <a
href="http://http://www.h-online.com/open/Kernel-Log-Tasmanian-devil-to-be-Linux-s-temporary-mascot-new-Radeon-drivers--/news/112890">Tuz</a> die Funktion des Linux Maskottchen übernehmen, der bereits auf der Linux Konferenz in Australien als Maskottchen gedient hat. Aufällig ist hier der aufgesetzte Pappschnabel, der als Metapher für das durch DFTD entstellte Gesicht des Tasmansichen Teufels dienen soll.</p><p>Für ein wenig Schmunzeln in der anschließenden Fragerunde sorgte das Auftreten des Intelligent-Design-Anhängers <a
href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,607704,00.html">Wolf-Ekkehard Lönnig</a>, der versuchte, die Belege für die Kälteanpassung der Mammuts in Frage zu stellen.</p><div
id="attachment_76" class="wp-caption alignleft" style="width: 196px"><img
class="size-medium wp-image-76" title="dsc00074" src="http://house-tiere.de/wp-content/uploads/dsc00074-300x225.jpg" alt="Britischer Autor zeigt Errungenschaften seiner Tiefseeexpedition" width="186" height="139" /><p
class="wp-caption-text">Britischer Autor zeigt Errungenschaften seiner Tiefseeexpedition</p></div><p>Nach  zwei weiteren Vorträgen, las zum Schluss noch der britische Autor <a
href="http://en.wikipedia.org/wiki/Redmond_O%27Hanlon">Redmond O&#8217;Hanlon</a> aus seinem Buch &#8220;Trawler&#8221; und zeigte ein paar Dias seiner Tiefseeexpedition.</p><p>Gerne hätte ich mir noch Donnerstags und Freitags ein paar Vorträge angehört, aber dafür fehlte mir leider die Zeit.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://house-tiere.de/bioinformatik/cologne-spring-meeting-2009-the-variable-genome/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
